Weiteres Behandlungsangebot

Stresspunktmassage nach Jack Meagher

Dauerhafte Muskelermüdungen – z.B. durch Überbelastung beim Hochleistungssport oder durch falsche Kompensation des Körpers – können leicht Lahmheiten, Widersetzlichkeiten oder Schiefstellungen unter dem Reiter auslösen.

Die Stresspunktmassage hat eine mechanische Wirkung, welche den Stoffwechsel sehr wirkungsvoll und schnell ankurbelt, eine bessere Sauerstoffversorgung im Gewebe gewährleistet und Abfallstoffe aus dem Körper abtransportieren kann. Je nach Schwere der Problematik können Stresspunkte in mindestens 2 bis 3 Behandlungen beseitigt werden.

Dry Needling/Triggerpunkttherapie

Triggerpunkte sind kleine knötchenartige Veränderungen im Muskelbauch, welche starke Schmerzen im Muskel auslösen oder zu Gelenkeinschränkungen führen. Pferde lassen sich dann ungern am Kopf anfassen oder putzen, wirken erschöpft und müde, neigen zu Widersetzlichkeiten beim Reiten, evtl. zeigen sie bereits Asymmetrien an Beinen und Rücken durch längere Kompensation.

Mit Hilfe des Dry Needlings (hierbei werden Akupunkturnadeln in die Triggerpunkte gestochen) und manuellen Techniken – wie Schüttelungen, weichen Muskeltechniken und Druckmassagen – können jene Punkte aufgelöst werden. Speziell beim Dry Needling wird der Körper dazu angeregt, die Konzentration an entzündungsverursachenden Substanzen zu senken.

Im Pferdesport konnte nachgewiesen werden, dass sich Raumgriff und Kraft in allen Gangarten nach einer solchen Behandlung verbessern.

Blutegeltherapie (lat. Hirudo medicinalis)

Dieser aus 32 Segmenten bestehende Ringelwurm wird bereits seit Jahrhunderten erfolgreich sowohl in der Human- als auch Veterinärmedizin eingesetzt. Mit seinem kräftigen Saugnapf am Ende des Körpers hält er sich am Wirt fest; der vordere Saugnapf besitzt 3 strahlenförmige Kiefer mit je 80 Kalkzähnchen zum Anbeißen. Während des Saugens (Dauer 30 Minuten bis 2 Stunden) injiziert der Egel einen “Speichelcocktail”, welcher blutgerinnend, antiallergisch, gefäßerweiternd und entzündungshemmend wirkt.

Nach der Therapie sollte der Patient gut beobachtet werden, da es in den ersten 24 Stunden eine Erstverschlimmerung und Nachblutung geben kann.

Anwendungsgebiete:

  • Gelenkgallen, Satteldruckstellen, Mauke
  • Hufrehe, Hufrollenentzündung
  • Sehnen-/Bandverletzungen, Kreuzverschlag, Tendinitis/Tendovaginitis
  • Arthrose, Arthritis
  • schlecht heilende Wunden